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Die Essenz dieser Reihe liegt im Neubeginn und der Leuchtkraft des Allerkleinsten. So wie der erste Sonnenstrahl Hoffnung auf einen warmen Sommertag weckt, so ziehen hier die kleinsten Fundstücke als agile Protagonisten über die Bühne.
Herz, mein Herz, warum so fröhlich,
So voll Unruh und zerstreut,
Als käm über Berge selig
Schon die schöne Frühlingszeit?“Erste Strophe des Gedichts ‚Neue Liebe‘ (1837) von Joseph von Eichendorff.
Dieses Gedicht ist der Namensgeber für diese Serie der besonderen Lieblingsmomente

Bei diesen Gestalten aus getrockneten Blüten musste ich an Silberreiher denken: Mit ihrem eleganten Federkleid stechen sie aus der tristen Landschaft hervor und waten gemessenen Schrittes durchs Schilf. Oder tanzen sie vielleicht Tango? Vielleicht wissen es die Teichhühner, die sich am unteren Rand der Szene im knorrigen Ufergehölz tummeln.
Alle Szenen sind wieder zusammengesetzt aus Überbleibseln, die ich irgendwo aufgesammelt habe: zwei Blüten, die auf einem Parkplatz lagen, ein verlorener Stern an der Bushaltestelle, eine Perle, die nur noch lose an einem Fädchen hing und sich in einer Ritze des Kopfsteinpflasters verfangen hatte – alles findet sich wieder in diesen zeitgenössischen Collagen – ein Reigen kleiner Zeitgeister.