Zwischen Regen, grauen Tagen und wenigen wolkenfreien Momenten hat sich die Kreativität unaufhaltsam ihre Bahn gebrochen. Die Essenz dieser Reihe liegt im Neubeginn und in der Leuchtkraft des Allerkleinsten.
Wie ein erster Sonnenstrahl, der Hoffnung auf einen warmen Sommertag weckt, so ziehen hier kleinste Fundstücke als agile Vogelgestalten über die Bühne. Die von mir entdeckten Vogelarten lassen sich nicht unterkriegen, sondern geben ihr Bestes, um dem Alltag ein kleines Leuchten abzutrotzen – auf ihre ganz eigene Art.
Jedes Werk dieser Gruppe trägt seine eigenen Facetten, erzählt seine eigene Geschichte rund um dieses Thema.

Unikat – inklusive Echtheitszertifikat
Gerahmt mit reflexarmem Museumsglas
Im Raum kann sich das Werk oft auf unterschiedliche Weise zeigen.
Größe, Abstand und Licht bestimmen, wie die Collagen wahrgenommen werden – nicht nur als isolierte Objekte, sondern als Teil einer Situation. Jedes Werk dieser Gruppe entfaltet für sich seine Wirkung oder kann als Ensemble an der Wand eine eigene kleine Ordnung bilden.
Die gezeigte Aufnahme vermittelt diese Beziehung und gibt vielleicht einen Eindruck davon, wie das Werk im Dialog mit seiner Umgebung steht – an der Wand platziert oder näher am Blick. Weitere Ansichten ermöglichen, Struktur, Details und Komposition genauer zu entdecken.

Manchmal trete ich vor die Tür und lasse die Welt auf eine Weise auf mich wirken, die über das Alltägliche hinausgeht. Vielleicht gelingt es mir, am Selbstverständlichen vorbeizusehen…
Unscheinbare Fragmente können sich plötzlich wie kleine Bodenschätze zeigen. Für die kleinsten Fundstücke gibt es dann einen Raum, in dem sie etwas anderes sein können. In dieser Verschiebung kann sich manchmal etwas Neues zeigen. Das Unscheinbare wirkt geheimnisvoll, das Weggeworfene scheint neue Geschichten zu erzählen.
Dann öffnet sich oft ein Raum, in dem ich neue Sichtweisen entdecken kann – auf das Material, auf die Welt und auf mich selbst.
Aus diesem Blick heraus entstehen Arbeiten wie diese Serie: kleine Setzungen, die den Blick vielleicht verlangsamen und ihm erlauben, Dinge neu wahrzunehmen. Im Nebeneinander der Collagen dieser Werkgruppe zeigt sich das besonders deutlich – Ähnlichkeiten scheinen hervorzutreten, Unterschiede werden spürbar, und der Blick kann beginnen, frei zu wandern
Die Collage Fundbericht Nr.25 der Werkgruppe Neue Liebe entfaltet ihre Präsenz oft erst im genauen Hinsehen. Die Arbeiten sind kleinformatig, bewusst zurückhaltend und laden zur Nähe ein. Erst beim Annähern offenbaren sich Struktur, Material und feine Nuancen.
Durch die Rahmung entsteht ein in sich geschlossener Bildraum, der wie ein eigenes Habitat wirkt. Organische Fundstücke und Alltagsfragmente begegnen sich als gleichwertige Elemente. Die überraschenden Kombinationen bilden ein Spannungsfeld, in dem Natur, Alltagsfragmente und Kunst nebeneinander bestehen können.
In der Serie verstärkt sich oft dieser Eindruck: Wiederkehr und Abweichung stehen nebeneinander, ohne sich zu erklären. Der Distanzwechsel – zurücktreten, näher kommen, vergleichen – kann Teil der Betrachtung werden.
Jedes Werk wird staubdicht gerahmt (reflexarmes Museumsglas) und kommt mit signiertem Echtheitszertifikat.

Bonbonpapier, Schmuckreste, Papier, Lindensamen, Mohnkapseln, Berberitzen, Buchsbaumblätter und weitere Pflanzenreste. Punkt.
Gesichtet, gesammelt, klassifiziert.
Herausgekommen ist eine eigene, leicht verschobene Sicht auf die Dinge. Manche Details wollen einfach genauer betrachtet werden, jenseits allgemeingültiger Standards, um ihren wahren Glanz zu enthüllen.
So reiht sich auch diese Insektensammlung in die Werkgruppe der „Neuen Liebe“ ein. Oft ekeln wir uns doch vor den krabbelnden, summenden und brummenden Sechsbeinern. Bestenfalls übersehen wir sie, weil sie so winzig sind. Dabei sind Insekten unglaublich vielseitig, komplex und wichtig für den Kreislauf der Natur – und auf ihre eigene, bizarre Art auch schön. Sie verdienen unsere Aufmerksamkeit. Vielleicht können wir uns ja beim zweiten Blick ganz neu in sie verlieben.
Diese Sammlung gibt dafür ihr Bestes! Streng unwissenschaftlich – aber mit Gütesiegel: QC PASS 25. Ein Etikett wie dieses haben wir bestimmt alle schon einmal gesehen, irgendwo zwischen Hosenbund und Hosentasche, als Nachweis, dass alles einer strengen Endkontrolle standgehalten hat, bevor ein Kleidungsstück seine Produktionsstätte verlässt.
Dieses Etikett jedoch klebte irgendwo, wo es absolut nicht hingehörte. Als willkommenes Gestaltungselement habe ich es dankbar adoptiert – und zur feierlichen Bestätigung meiner eigenen streng geheimen Qualitätskontrolle kunstvoll zwischen die bemerkenswerten Insekten dieser Kollektion gesetzt.
Bei der Bestimmung der einzelnen Exemplare bin ich dann allerdings ein wenig ins Stocken geraten. Vielleicht handelt es sich um Schokolinsenkäfer, einen Mohnkapsellaufkäfer oder die geheimnisvolle buchsbaumflügelige Schlupfwespe. Vielleicht sehen Sie aber auch ganz andere Arten – oder weitere Kreaturen, die nur hier und jetzt existieren. QC PASS 25 garantiert.
Werkdaten sowie Preis-, Verfügbarkeits- und Erwerbsinformationen werden nach der Anmeldung sichtbar.
Werkdaten sowie Preis-, Verfügbarkeits- und Erwerbsinformationen werden nach der Anmeldung sichtbar.
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