Werkgruppe

Gerahmte Miniaturcollage „Perlentaucher“ mit zwei Vogelgestalten aus Pflanzenresten auf einer Staffelei.

Perlentaucher

Unikat – inklusive Echtheitszertifikat
Gerahmt mit reflexarmem Museumsglas

Raum und Wirkung

Im Raum kann sich das Werk oft auf unterschiedliche Weise zeigen.

Größe, Abstand und Licht bestimmen, wie die Collagen wahrgenommen werden – nicht nur als isolierte Objekte, sondern als Teil einer Situation. Jedes Werk dieser Gruppe entfaltet für sich seine Wirkung oder kann als Ensemble an der Wand eine eigene kleine Ordnung bilden.

Die gezeigte Aufnahme vermittelt diese Beziehung und gibt vielleicht einen Eindruck davon, wie das Werk im Dialog mit seiner Umgebung steht – an der Wand platziert oder näher am Blick. Weitere Ansichten ermöglichen, Struktur, Details und Komposition genauer zu entdecken.

Gerahmte Gesamtansicht der Miniaturcollage „Perlentaucher“ mit zwei vogelartigen Gestalten aus Pflanzenresten und einer kleinen Perle am roten Faden.

Perspektivwechsel

Manchmal trete ich vor die Tür und lasse die Welt auf eine Weise auf mich wirken, die über das Alltägliche hinausgeht. Vielleicht gelingt es mir, am Selbstverständlichen vorbeizusehen…

Unscheinbare Fragmente können sich plötzlich wie kleine Bodenschätze zeigen. Für die kleinsten Fundstücke gibt es dann einen Raum, in dem sie etwas anderes sein können. In dieser Verschiebung kann sich manchmal etwas Neues zeigen. Das Unscheinbare wirkt geheimnisvoll, das Weggeworfene scheint neue Geschichten zu erzählen.

Dann öffnet sich oft ein Raum, in dem ich neue Sichtweisen entdecken kann – auf das Material, auf die Welt und auf mich selbst.

Aus diesem Blick heraus entstehen Arbeiten wie diese Serie: kleine Setzungen, die den Blick vielleicht verlangsamen und ihm erlauben, Dinge neu wahrzunehmen. Im Nebeneinander der Collagen dieser Werkgruppe zeigt sich das besonders deutlich – Ähnlichkeiten scheinen hervorzutreten, Unterschiede werden spürbar, und der Blick kann beginnen, frei zu wandern

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Gerahmte Unikat-Collage aus Fundstücken und Pflanzenresten: „Perlentaucher“ verbindet feine Naturfragmente zu poetischer Miniaturkunst.

Wirkung und Maßstab

Die Collage Perlentaucher der Werkgruppe entfaltet ihre Präsenz oft erst im genauen Hinsehen. Die Arbeiten sind kleinformatig, bewusst zurückhaltend und laden zur Nähe ein. Erst beim Annähern offenbaren sich Struktur, Material und feine Nuancen.

Durch die Rahmung entsteht ein in sich geschlossener Bildraum, der wie ein eigenes Habitat wirkt. Organische Fundstücke und Alltagsfragmente begegnen sich als gleichwertige Elemente. Die überraschenden Kombinationen bilden ein Spannungsfeld, in dem Natur, Alltagsfragmente und Kunst nebeneinander bestehen können.

In der Serie verstärkt sich oft dieser Eindruck: Wiederkehr und Abweichung stehen nebeneinander, ohne sich zu erklären. Der Distanzwechsel – zurücktreten, näher kommen, vergleichen – kann Teil der Betrachtung werden.

Jedes Werk wird staubdicht gerahmt (reflexarmes Museumsglas) und kommt mit signiertem Echtheitszertifikat.

Detail der Collage „Perlentaucher“ mit vogelartigen Gestalten aus Blattknospen, Käferflügeln und feinen Schmuckfragmenten.

Ein Werk der Serie „Neue Liebe“

Eine winzige Perle überstrahlt diese Szene. Noch nicht entdeckt? Sie ist auch so klein, dass vermutlich zuerst der rote Zwirnsfaden auffällt, mit dem sie am dünnen Vogelhals befestigt ist. Also noch einmal von vorn: Folge dem roten Faden und entdecke das Kleinod, das dieser neu aufgetauchten Vogelart ihren Namen gibt.

Vielleicht zeigt sich das Strahlen der Perle dann bald im Lächeln der Betrachterin und des Betrachters. Und eigentlich bleibt dann nicht viel mehr zu sagen als: „Ahhh“ und „Ohhh“. Denn dieses Schmuckstück möchte bewundert werden.

Die beiden staksigen Perlentaucher sind aus Blattknospen entstanden und haben ihre Flügel von Kartoffelkäfern verliehen bekommen. Der kleine Metallstern unten im Bild und auch die winzige Perle hingen einst gemeinsam an einem gerissenen Fädchen und wurden von mir aus einer Ritze im Kopfsteinpflaster geborgen. Ganz großes Kino (im handlichen Format) für die letzten Überbleibsel.

Format · [21 x 21cm] 

Werkdaten

Werk Nr.: W03-2025
Eigenschaften Wert
Werktyp

Minaturcollage

Serie

Vogelwelt, Werkreihe "Neue Liebe"

Material

Gefundene Pflanzenreste und Kleinstabfälle auf Aquarellpapier arrangiert und konserviert

Technik

Assemblage / Collage

Maße (Objekt)

ca. 10 x 10 cm

Passepartout

ohne Passepartout

Glas / Schutz

Reflexarmes Museumsglas mit UV Schutz

Rahmen

Sonderrahmung aus Holz

Gesamtmaß (inkl. Rahmung)

22 x 22 cm

Zustand / Verarbeitung

Staubdicht versiegelt, Aufhängung vorhanden

Zertifikat

Echtheitszertifikat (signiert)