Werkgruppe

Neue Liebe

Zwischen Regen, grauen Tagen und wenigen wolkenfreien Momenten hat sich die Kreativität unaufhaltsam ihre Bahn gebrochen. Die Essenz dieser Reihe liegt im Neubeginn und in der Leuchtkraft des Allerkleinsten.

Wie ein erster Sonnenstrahl, der Hoffnung auf einen warmen Sommertag weckt, so ziehen hier kleinste Fundstücke als agile Vogelgestalten über die Bühne. Die von mir entdeckten Vogelarten lassen sich nicht unterkriegen, sondern geben ihr Bestes, um dem Alltag ein kleines Leuchten abzutrotzen – auf ihre ganz eigene Art.

Jedes Werk dieser Gruppe trägt seine eigenen Facetten, erzählt seine eigene Geschichte rund um dieses Thema.

Die Collage "Perlentaucher" im Raum mit Staffelei auf einem Tisch präsentiert

Perlentaucher

Unikat – inklusive Echtheitszertifikat
Gerahmt mit reflexarmem Museumsglas

Raum und Wirkung

Im Raum kann sich das Werk oft auf unterschiedliche Weise zeigen.

Größe, Abstand und Licht bestimmen, wie die Collagen wahrgenommen werden – nicht nur als isolierte Objekte, sondern als Teil einer Situation. Jedes Werk dieser Gruppe entfaltet für sich seine Wirkung oder kann als Ensemble an der Wand eine eigene kleine Ordnung bilden.

Die gezeigte Aufnahme vermittelt diese Beziehung und gibt vielleicht einen Eindruck davon, wie das Werk im Dialog mit seiner Umgebung steht – an der Wand platziert oder näher am Blick. Weitere Ansichten ermöglichen, Struktur, Details und Komposition genauer zu entdecken.

Collage mit dem Titel Perlentaucher mit Rahmung

Perspektivwechsel

Manchmal trete ich vor die Tür und lasse die Welt auf eine Weise auf mich wirken, die über das Alltägliche hinausgeht. Vielleicht gelingt es mir, am Selbstverständlichen vorbeizusehen…

Unscheinbare Fragmente können sich plötzlich wie kleine Bodenschätze zeigen. Für die kleinsten Fundstücke gibt es dann einen Raum, in dem sie etwas anderes sein können. In dieser Verschiebung kann sich manchmal etwas Neues zeigen. Das Unscheinbare wirkt geheimnisvoll, das Weggeworfene scheint neue Geschichten zu erzählen.

Dann öffnet sich oft ein Raum, in dem ich neue Sichtweisen entdecken kann – auf das Material, auf die Welt und auf mich selbst.

Aus diesem Blick heraus entstehen Arbeiten wie diese Serie: kleine Setzungen, die den Blick vielleicht verlangsamen und ihm erlauben, Dinge neu wahrzunehmen. Im Nebeneinander der Collagen dieser Werkgruppe zeigt sich das besonders deutlich – Ähnlichkeiten scheinen hervorzutreten, Unterschiede werden spürbar, und der Blick kann beginnen, frei zu wandern

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Gerahmte Unikat-Collage aus Fundstücken und Pflanzenresten: „Perlentaucher“ verbindet feine Naturfragmente zu poetischer Miniaturkunst.

Wirkung und Maßstab

Die Collage Perlentaucher der Werkgruppe Neue Liebe entfaltet ihre Präsenz oft erst im genauen Hinsehen. Die Arbeiten sind kleinformatig, bewusst zurückhaltend und laden zur Nähe ein. Erst beim Annähern offenbaren sich Struktur, Material und feine Nuancen.

Durch die Rahmung entsteht ein in sich geschlossener Bildraum, der wie ein eigenes Habitat wirkt. Organische Fundstücke und Alltagsfragmente begegnen sich als gleichwertige Elemente. Die überraschenden Kombinationen bilden ein Spannungsfeld, in dem Natur, Alltagsfragmente und Kunst nebeneinander bestehen können.

In der Serie verstärkt sich oft dieser Eindruck: Wiederkehr und Abweichung stehen nebeneinander, ohne sich zu erklären. Der Distanzwechsel – zurücktreten, näher kommen, vergleichen – kann Teil der Betrachtung werden.

Jedes Werk wird staubdicht gerahmt (reflexarmes Museumsglas) und kommt mit signiertem Echtheitszertifikat.

Ausschnitt aus der Collage "Perlentaucher" von Magdalena Hohlweg

Ein Werk der Serie „Neue Liebe“

Eine winzige Perle überstrahlt diese Szene. Noch nicht entdeckt? Sie ist auch so klein, dass vermutlich zuerst der rote Zwirnsfaden auffällt, mit dem sie am dünnen Vogelhals befestigt ist. Also noch einmal von vorn: Folge dem roten Faden und entdecke das Kleinod, das dieser neu aufgetauchten Vogelart ihren Namen gibt.

Vielleicht zeigt sich das Strahlen der Perle dann bald im Lächeln der Betrachterin und des Betrachters. Und eigentlich bleibt dann nicht viel mehr zu sagen als: „Ahhh“ und „Ohhh“. Denn dieses Schmuckstück möchte bewundert werden.

Die beiden staksigen Perlentaucher sind aus Blattknospen entstanden und haben ihre Flügel von Kartoffelkäfern verliehen bekommen. Der kleine Metallstern unten im Bild und auch die winzige Perle hingen einst gemeinsam an einem gerissenen Fädchen und wurden von mir aus einer Ritze im Kopfsteinpflaster geborgen. Ganz großes Kino (im handlichen Format) für die letzten Überbleibsel.

Werkdaten