
ZEIT für KUNST
[UN]scheinbare Welten
Zwischen Bruchstück und Bedeutung
Aus botanischen Fragmenten, Samen und unscheinbaren Fundstücken entstehen Bildräume, die zwischen naturkundlicher Beobachtung und freier Vorstellung changieren.
In Collage und Assemblage setze ich diese Materialien in neue Beziehungen. Was zunächst vertraut wirkt, zeigt sich beim näheren Hinsehen oft anders.
Sie sind eingeladen, genauer hinzusehen und eigene Assoziationen zu entwickeln.

Auf den zweiten Blick wird das Kleine groß.
In den Miniaturkompositionen greifen auf wenigen Zentimetern unzählige Teile ineinander – ein Geflecht aus Fundstücken und Formen. Es fügt sich harmonisch zusammen, was ursprünglich nicht zusammen gehörte –zwischen zuckersüß und morbide.
Die Arbeiten laden dazu ein, genauer hinzusehen –
und vielleicht auch die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen.
Denn oft zeigt sich erst auf den zweiten Blick,
dass das Vertraute nicht ganz so eindeutig ist, wie es scheint.

Größe 22 x 22 cm
Selbst den letzten Überbleibseln ordne ich einen bedeutungsvollen Rahmen zu.
Die Materialien werden sorgfältig stabilisiert und in hochwertigen Objektrahmen mit reflexarmem Glas und UV-Schutz dauerhaft präsentiert.

Die Werke entstehen in unterschiedlichen Formaten –
von intimen Miniaturen bis zu größeren Bildräumen.
Jede Arbeit wird in meinem Atelier individuell gerahmt
und entfaltet ihre Wirkung einzeln oder im Zusammenspiel mit anderen.
[UN]scheinbare Welten

Einige meiner Arbeiten erinnern an historische Sammlungen oder
an naturkundliche Präparate.
Meine Ordnung ist allerdings – eine streng [UN]wissenschaftliche.
Natur und Fundstück, Zufall und Komposition erzählen Geschichten über Wahrnehmung, Werte und Wandel.
Achtung: Kann Spuren von Poesie enthalten.

Über mich
Als Künstlerin lebe und arbeite ich in Bad Pyrmont im Weserbergland.
Ich schätze die Freiheit, ohne feste Kategorien zu denken.
Das kommt mir entgegen – denn auch meine Materialien halten sich nicht besonders gern an etablierte Ordnungen.
Einblicke in Serien, Arbeitsprozesse und Gedanken findest du unter diesen Links und im Journal.
Ein Brief aus dem Atelier
Ich freue mich, wenn Sie meine Arbeit auch aus der Nähe begleiten.
Etwa einmal im Monat verschicke ich einen Brief aus meinem Atelier.
Im Newsletter erzähle ich von neuen Serien, von Fundstücken, die plötzlich die Welt bedeuten, und von den manchmal etwas eigenwilligen Geschichten hinter meiner Arbeit.
Abonnentinnen und Abonnenten erfahren außerdem oft zuerst, wenn neue Werke verfügbar sind.



![Blick in die Rauminstallation "Wandel braucht Mut" während der Ausstellung " [UN]scheinbaren Welten"](https://hohlweg.de/wp-content/uploads/2025/08/IS-Ausstellung-Bad-Arolsen__HOH7585_HDR-e1755373064971.jpg)