Ich bremse auch für Kunst!

Kunst hat Vorfahrt

..denn die Kunst liegt auf der Straße.

Auf jeden Fall das Material für meine Werke finde ich, wo ich gehe und stehe. Sobald ich entschleunige, finde ich überall neues und interessantes. Es tut einfach gut, hin und wieder die Zeit zu nehmen, um auch die kleinen Dinge um uns herum wahrzunehmen. Den Blick wegzunehmen vom fernen Horizont hilft , bei uns selbst anzukommen. Die kleinsten Momente können unglaublich wohltuend sein, um Atem zu schöpfen im hektischen Gewusel des Alltags und der Nachrichtenflut.

Selbst wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, finde ich interessante Dinge auf dem Boden liegend. Für manche Entdeckdeckungen muss ich dann einfach mal in die Bremse treten! Dieser Film ist während der umfangreichen Corona Beschränkungen entstanden. Eine Fahrradtour war aber wenigstens erlaubt und sehr erholsam.

Dass ich sehr kleine und unscheinbare Fundstücke auf Anhieb und in Hülle und Fülle finde, ist gewissermaßen auch Training. Je mehr ich entdecke, um so einfacher fokussiert sich mein Blick auf interessante Restchen, in denen ich sehr schnell den Wert für meine Arbeiten sehe. Den Blick für die kleinen Details hatte ich allerdings wahrscheinlich schon immer. Unsere Wahrnehmung, auch das Sehen, ist eine sehr individuelle Sache. Jeder Mensch nimmt seine Umwelt selektiv wahr. Welche Ausschnitte unserer Umwelt wir am einfachsten realisieren, hat sicherlich auch viel mit unseren Gewohnheiten zu tun. Was alles an unserem Verhalten bzw. unseren Sinneswahrnehmungen jeweils angeboren und erlernt ist - das ist sicherlich nicht eindeutig zu definieren. Mein ausgeprägter Blick für manche Details schien mir lange nicht bedeutungsvoll. Mit meiner künstlerischen Arbeit nutze ich nun meine Schwerpunkte 🙂

Hier geht`s zu dem Kartenset, auf dass am Ende des Films hingewiesen wird

Und hier unten geht`s zu meiner Fahrradtour auf Youtube

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