
Unikat – inklusive Echtheitszertifikat
Gerahmt mit reflexarmem Museumsglas
Im Raum verändert sich das Werk.
Größe, Abstand und Licht bestimmen, wie das Bild wahrgenommen wird – nicht als isoliertes Objekt, sondern als Teil einer Situation. Die hier gezeigte Aufnahme vermittelt diese Beziehung und gibt einen Eindruck davon, wie das Werk im Dialog mit seiner Umgebung wirkt.
Weitere Ansichten ermöglichen anschließend einen genaueren Blick auf Struktur, Details und Komposition.

Eine meiner wichtigsten Inspirationsquellen ist der Versuch, die Welt zu betrachten, als sähe ich sie zum ersten Mal. Ich gehe vor die Haustür und versuche, jedes Urteil und jedes gelernte Wissen über meine Umgebung bewusst beiseitezuschieben.
Dieser Zustand ist kaum aufrechtzuerhalten – und gerade darin liegt sein Wert. Schon der kurze Moment des Nicht-Wissens öffnet neue Perspektiven und schafft Raum für andere Formen des Sehens. Aus diesem Versuch heraus entstehen Arbeiten wie (K)EINE Insektensammlung.
Die Collage My Birdcage is my Castle entfaltet ihre Präsenz im genauen Blick. Die Arbeiten sind kleinformatig, bewusst zurückhaltend und verlangen Nähe. Erst beim Annähern werden Struktur, Material und feine Nuancen sichtbar.
Durch die Rahmung entsteht ein in sich geschlossener Bildraum, der als eigenständiges Habitat lesbar wird. Organische Fundstücke und Alltagsfragmente begegnen sich als gleichwertige Elemente. Die überraschenden Kombinationen bilden ein Spannungsfeld, in dem Natur, Alltagsfragmente und Kunst nebeneinander bestehen.
Jedes Werk wird staubdicht gerahmt (reflexarmes Museumsglas) und kommt mit signiertem Echtheitszertifikat.

The Birdcage versammelt Sanddornbeeren, Tomatengrün, Reisig, Springkrautsamen, Berberitze, einen Hummelflügel, einen Schmuckrest sowie weitere Pflanzenreste zu einem vielschichtigen Gefüge auf bemaltem Aquarellpapier.
Platz ist in der kleinsten Hütte. In diesem Habitat lebt ein bunter Artenmix auf engstem Raum und kommt prächtig miteinander aus. Ein Protagonist hebt sich leicht hervor, spreizt sein Gefieder und behauptet seinen Platz. So sehen Helden aus – die ganz, ganz kleinen jedenfalls.
Ansonsten nimmt hier jeder jeden, wie er oder sie oder es ist. Die Collage folgt keiner strengen Artenbestimmung, sondern einer offenen Ordnung, in der Unterschiedlichkeit nicht sortiert, sondern nebeneinander bestehen darf. Die Arbeit spielt mit naturkundlichen Systemen und unterläuft sie zugleich, ohne sie festzuschreiben.
Abgegeben wird diese Vogelgesellschaft nur vollständig. Es handelt sich um ein geschlossenes System – ein kleines Ökosystem. Füttern ist nicht notwendig. Piep.
| Eigenschaften | Wert |
|---|---|
| Werktyp | Minaturcollage |
| Serie | Vogelwelt |
| Material | Gefundene Pflanzenreste und Kleinstabfälle auf Aquarellpapier arrangiert und konserviert |
| Technik | Assemblage / Collage |
| Maße (Objekt) | ca. 7 x 7 cm |
| Passepartout | Säurefreies Papier, naturweiß, Ausschnitt 10 x 10 cm |
| Glas / Schutz | Reflexarmes Museumsglas mit UV Schutz |
| Rahmen | Versilberter Holzrahmen |
| Gesamtmaß (inkl. Rahmung) | 22 x 22 cm |
| Zustand / Verarbeitung | Staubdicht versiegelt, Aufhängung vorhanden |
| Aufhängung | Der Rahmen ist mit einer Einpunktaufhängung versehen |
| Zertifikat | Echtheitszertifikat (signiert) |
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