
Unikat – inklusive Echtheitszertifikat
Gerahmt mit reflexarmem Museumsglas
Im Raum verändert sich das Werk.
Größe, Abstand und Licht bestimmen, wie das Bild wahrgenommen wird – nicht als isoliertes Objekt, sondern als Teil einer Situation. Die hier gezeigte Aufnahme vermittelt diese Beziehung und gibt einen Eindruck davon, wie das Werk im Dialog mit seiner Umgebung wirkt.
Weitere Ansichten ermöglichen anschließend einen genaueren Blick auf Struktur, Details und Komposition.

Eine meiner wichtigsten Inspirationsquellen ist der Versuch, die Welt zu betrachten, als sähe ich sie zum ersten Mal. Ich gehe vor die Haustür und versuche, jedes Urteil und jedes gelernte Wissen über meine Umgebung bewusst beiseitezuschieben.
Dieser Zustand ist kaum aufrechtzuerhalten – und gerade darin liegt sein Wert. Schon der kurze Moment des Nicht-Wissens öffnet neue Perspektiven und schafft Raum für andere Formen des Sehens. Aus diesem Versuch heraus entstehen Arbeiten wie Die Digitalisierung der Natur? .
Die Collage Die Digitalisierung der Natur? entfaltet ihre Präsenz im genauen Blick. Die Arbeiten sind kleinformatig, bewusst zurückhaltend und verlangen Nähe. Erst beim Annähern werden Struktur, Material und feine Nuancen sichtbar.
Durch die Rahmung entsteht ein in sich geschlossener Bildraum, der als eigenständiges Habitat lesbar wird. Organische Fundstücke und Alltagsfragmente begegnen sich als gleichwertige Elemente. Die überraschenden Kombinationen bilden ein Spannungsfeld, in dem Natur, Alltagsfragmente und Kunst nebeneinander bestehen.
Jedes Werk wird staubdicht gerahmt (reflexarmes Museumsglas) und kommt mit signiertem Echtheitszertifikat.

Die Digitalisierung der Natur? versammelt Erlenfrucht, Eichelhäherfeder, Hummelflügel, Berberitze, Blauregen, Reste von Palmensamenkapseln sowie weitere Pflanzenfragmente. Ergänzt werden sie durch Papier-, Metall- und Kunststoffreste sowie eine Chipkarte. Die Materialien sind auf Aquarellpapier arrangiert und aquarelliert zu einem vielschichtigen Gefüge.
Technische Artefakte finden sich inzwischen überall. Auch hier sind sie Teil des Systems geworden. Die Chipkarte ist fest in das eigenwillige Habitat integriert, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Sie wird nicht kommentiert, sondern selbstverständlich aufgenommen.
Neue Klingeltöne im Wald. Zumindest scheint es so. Die kleinen Kreaturen passen sich an, nehmen ihre Umgebung, wie sie ist, und machen weiter. Die Collage spielt mit dieser Verschiebung zwischen Naturbeobachtung und menschlicher Hinterlassenschaft, ohne sie festzuschreiben oder zu bewerten.
So entsteht ein stilles, leicht ironisches Bild eines Systems, das sich erweitert, Fremdes integriert und als Ganzes funktioniert. Ein geschlossenes Gefüge, das mehr andeutet, als es erklärt.
| Eigenschaften | Wert |
|---|---|
| Werktyp |
Minaturcollage |
| Serie |
Vogelwelt |
| Material |
Gefundene Pflanzenreste und Kleinstabfälle auf Aquarellpapier arrangiert und konserviert |
| Technik |
Assemblage / Collage |
| Maße (Objekt) |
ca. 13 x 11 cm |
| Passepartout |
Säurefrei, naturweiß, Ausschnitt 19 x 19 cm |
| Glas / Schutz |
Reflexarmes Museumsglas mit UV Schutz |
| Rahmen |
Versilberter Holzrahmen |
| Gesamtmaß (inkl. Rahmung) |
33 × 33 cm |
| Zustand / Verarbeitung |
Staubdicht versiegelt, Aufhängung vorhanden |
| Aufhängung |
Der Rahmen ist mit einer Einpunktaufhängung versehen |
| Zertifikat |
Echtheitszertifikat (signiert) |
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